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Werkzeug 02 · Pflege Konzept liegt vor

Pflegebericht-Generator — sprechen statt tippen

Die Dokumentation passiert im Auto zwischen zwei Touren oder abends zu Hause auf dem Sofa. Bis dahin ist die Hälfte vergessen. Wer direkt nach dem Besuch 30 Sekunden ins Handy spricht, hat alles noch im Kopf — und den fertigen Eintrag am Abend.

30–90 MinDokumentation pro Kraft und Tag
30 Seksprechen statt tippen
SISThemenfelder 1 bis 6
Das Problem

Dokumentiert wird, wenn die eigentliche Arbeit vorbei ist.

Acht bis zwölf Klienten am Tag, dazwischen Fahrzeit, und irgendwann muss das alles auch noch aufgeschrieben werden. Also passiert die Dokumentation am Ende der Tour im Auto, in der Pause oder abends nach Feierabend — unbezahlt, in Eile und aus dem Gedächtnis.

Was dabei verloren geht, sind genau die Details, auf die es später ankommt: dass die Rötung am Bein kleiner geworden ist, dass der Rücken heute weniger wehtat als letzte Woche, dass sie sich über den Anruf der Tochter gefreut hat. Solche Beobachtungen sind der eigentliche Wert der Pflegedokumentation — und sie sind das erste, was der Zeitdruck frisst.

„Frau Meier heute Morgen, Blutdruck 140 zu 85, hat gut gefrühstückt, Tabletten hab ich gestellt, sie klagt über Rückenschmerzen, aber weniger als letzte Woche. Kein Sturz. Wunde am rechten Bein sieht gut aus, keine Rötung, neu verbunden."
So klingt eine Aufnahme. Daraus entsteht der vollständige Eintrag.
Die Lösung

Was aus diesen 30 Sekunden entsteht

Der SIS-Eintrag

Das Gesprochene wird dem richtigen Themenfeld der strukturierten Informationssammlung zugeordnet und in der Fachsprache formuliert, die eine Pflegedokumentation braucht.

Vitalwerte und Wunddokumentation

Blutdruck, Puls, Gewicht und Angaben zur Wunde landen strukturiert im Verlaufsblatt beziehungsweise im Wundprotokoll — nicht als Fließtext, sondern als auswertbare Werte.

Prophylaxe-Nachweise

Wo im Gesprochenen eine Sturz-, Dekubitus- oder Kontrakturprophylaxe steckt, wird sie als Nachweis erfasst. Genau diese Nachweise fehlen bei Prüfungen am häufigsten.

Protokolle bei Ereignissen

Fällt das Wort Sturz, entsteht automatisch der Entwurf eines Sturzprotokolls. Du musst nur noch prüfen und freigeben.

Ablauf

So läuft es im Alltag.

1
Nach dem Besuch aufnehmen

Im Auto, im Treppenhaus, direkt danach. Die Anwendung läuft im Browser auf jedem Handy, es muss nichts installiert werden.

2
Auch ohne Netz

Ist kein Empfang da, wird die Aufnahme lokal gespeichert und später übertragen. Im Keller eines Altbaus ist das keine theoretische Frage.

3
Vorschlag prüfen

Du siehst nebeneinander, was du gesagt hast und was daraus geworden ist. Alles ist änderbar.

4
Freigeben — erst dann gespeichert

Nichts wird ohne deine Freigabe übernommen. Die Verantwortung für den Inhalt bleibt bei dir, und das ist auch rechtlich zwingend.

Datenschutz

Gesundheitsdaten sind die schützenswerteste Kategorie, die es gibt.

Was wir zusagen: Verarbeitung auf Servern in Deutschland. Personenbezogene Angaben werden vor jeder KI-Verarbeitung durch Platzhalter ersetzt. Löschung spätestens nach 24 Stunden. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO bekommst du vor dem ersten Upload, nicht danach.

Was wir nicht behaupten: Kein Werkzeug nimmt dir die Verantwortung als verantwortliche Stelle ab. Vor dem Einsatz gehört eine datenschutzrechtliche Prüfung in deinem Haus dazu — dabei helfen wir, entscheiden musst du.

Preise

Was es kosten soll

Geplante Preise, noch nicht endgültig. Wer in der Erprobungsphase einsteigt, nutzt das Werkzeug kostenlos und behält später einen dauerhaften Vorzugspreis.

19 €

pro Kraft und Monat

Für Einzelnutzer und kleine Teams.

149 €

pro Monat für bis zu 10 Nutzer

Jeder weitere Zugang 12 € im Monat.

0 €

für Betriebe im Feldtest

Drei Monate kostenlos, dafür ehrliches Feedback.

Häufige Fragen

Was Pflegedienste als Erstes fragen.

Versteht das auch Niederrhein-Platt oder starken Dialekt?

Das ist die ehrlichste Baustelle an diesem Werkzeug. Hochdeutsch mit regionaler Färbung funktioniert gut, starker Dialekt und laute Umgebung sind schwieriger. Genau deshalb wollen wir vor dem Verkauf vier bis sechs Wochen mit echten Pflegediensten testen.

Ist eine per Sprache erstellte Dokumentation rechtssicher?

Sie wird es dadurch, dass die Pflegekraft jeden Eintrag vor dem Speichern prüft und freigibt. Ein automatisch gespeicherter Eintrag ohne Kontrolle wäre ein Haftungsrisiko — deshalb bauen wir es bewusst anders.

Brauchen die Klienten dafür eine Einwilligung?

Für die Pflichtdokumentation selbst nicht, die ist gesetzlich vorgeschrieben. Für die Verarbeitung über einen Dienstleister braucht es einen Auftragsverarbeitungsvertrag — und Transparenz. Genau dafür ist der Datenschutz-Lotse gedacht.

Landet der Eintrag automatisch in unserer Software?

In der ersten Fassung bekommst du einen Export, den du übernimmst. Die direkte Anbindung an MediFox und Vivendi ist der nächste Schritt und hängt von deren Schnittstellen ab.

Pilotphase

Wir suchen Pflegedienste, die mit uns testen.

Kein Vertrag, keine Kosten, keine Verpflichtung. Du bekommst das Werkzeug als Erster und bestimmst mit, was zuerst gebaut wird. Wir bekommen ehrliches Feedback aus der Praxis — das ist mehr wert als jede Marktforschung.

Erst reden, dann bauen

Ein Telefonat, in dem du erzählst, wo es bei euch wirklich klemmt.

Gespräch vereinbaren

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