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Werkzeug 03 · Pflege Konzept liegt vor

Angehörigen-Report — jede Woche ein Lebenszeichen

Wer einen Angehörigen in Pflege gibt, gibt auch ein Stück Kontrolle ab. Und lebt mit dem Gefühl, zu wenig da zu sein. Ein Bericht am Sonntagabend nimmt einen Teil davon weg — und ist zugleich das stärkste Argument, das ein Pflegedienst im Erstgespräch haben kann.

1× pro Wocheautomatisch, sonntags
0 FachbegriffeKlartext für Angehörige
100 %Freigabe vor Versand
Das Problem

Zwischen zwei Besuchen liegt oft eine Woche Ungewissheit.

Die Tochter wohnt in Hamburg, die Mutter in Moers. Sie ruft an, aber am Telefon sagt die Mutter zu allem, es sei alles gut. Was tatsächlich los ist, erfährt sie nur zufällig — meist dann, wenn schon etwas passiert ist.

Für den Pflegedienst bedeutet dieselbe Lücke: Rückfragen, Sorgenanrufe, gelegentlich Beschwerden, die eigentlich nur unterdrückte Sorge waren. Wer regelmäßig von sich aus informiert, hat weniger davon — und Angehörige, die den Dienst weiterempfehlen.

„Diese Woche geht es Ihrer Mutter insgesamt gut. Sie hat sich am Mittwoch besonders über Ihren Anruf gefreut, davon hat sie zwei Tage erzählt. Am Donnerstag war sie unruhig und wollte nach Hause — ein Spaziergang im Garten hat geholfen. Nächste Woche steht der Friseurbesuch an, darauf freut sie sich."
So ungefähr klingt ein erzeugter Bericht. Der Ton ist einstellbar.
Die Lösung

Wie der Bericht entsteht

Die Woche wird gelesen

Aus der Dokumentation der vergangenen sieben Tage werden die Dinge herausgezogen, die für Angehörige wirklich zählen: Stimmung, Appetit, Schlaf, Besuche, kleine Fortschritte, gesundheitliche Veränderungen.

Klartext statt Fachsprache

Aus „Nahrungsaufnahme suffizient" wird „sie hat gut gegessen". Angehörige sollen den Bericht verstehen, nicht übersetzen müssen.

Der Ton gehört euch

Förmlich oder herzlich, Sie oder Du, knapp oder ausführlich — das wird einmal eingestellt und gilt dann für alle Berichte der Einrichtung.

Freigabe vor dem Versand

Die Pflegedienstleitung liest jeden Bericht, bevor er rausgeht. Ein unbedacht formulierter Satz über einen schlechten Tag kann eine Familie schwer treffen — das darf keine Maschine allein entscheiden.

Ablauf

So läuft es im Alltag.

1
Einmalig einrichten

Klientenliste, Empfänger je Klient, vorliegende Einwilligungen und der gewünschte Ton der Einrichtung.

2
Sonntags läuft der Vorgang

Die Wochendokumentation wird ausgewertet und je Klient ein Berichtsentwurf erstellt.

3
Leitung gibt frei

Alle Entwürfe erscheinen in einer Liste. Lesen, bei Bedarf ändern, freigeben — oder zurückhalten, wenn etwas Persönliches besser ins Telefonat gehört.

4
Versand am Abend

Die Angehörigen bekommen den Bericht per E-Mail. Antworten landen als Notiz beim Klienten, damit das Team weiß, was besprochen wurde.

Datenschutz

Gesundheitsdaten sind die schützenswerteste Kategorie, die es gibt.

Was wir zusagen: Verarbeitung auf Servern in Deutschland. Personenbezogene Angaben werden vor jeder KI-Verarbeitung durch Platzhalter ersetzt. Löschung spätestens nach 24 Stunden. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO bekommst du vor dem ersten Upload, nicht danach.

Was wir nicht behaupten: Kein Werkzeug nimmt dir die Verantwortung als verantwortliche Stelle ab. Vor dem Einsatz gehört eine datenschutzrechtliche Prüfung in deinem Haus dazu — dabei helfen wir, entscheiden musst du.

Preise

Was es kosten soll

Geplante Preise, noch nicht endgültig. Wer in der Erprobungsphase einsteigt, nutzt das Werkzeug kostenlos und behält später einen dauerhaften Vorzugspreis.

4,90 €

pro Klient und Monat

Viele Dienste geben das an die Angehörigen weiter.

149 €

pro Monat bis 50 Klienten

Bis 100 Klienten 199 € im Monat.

0 €

für die ersten Pilotbetriebe

Im Gegenzug dürfen wir aus den Erfahrungen lernen.

Häufige Fragen

Was Pflegedienste als Erstes fragen.

Was, wenn eine Woche schlecht war?

Dann steht das auch drin — aber ehrlich und ohne Drama, und immer erst nach Freigabe durch die Leitung. Ein Bericht, der nur schöne Wochen kennt, verliert innerhalb eines Monats jede Glaubwürdigkeit.

Wer muss der Sache zustimmen?

Der Klient selbst, solange er einwilligungsfähig ist — sonst die rechtliche Betreuung oder die bevollmächtigte Person. Und die Angehörigen, die den Bericht empfangen. Der Datenschutz-Lotse holt und dokumentiert genau das.

Dürfen Fotos mitgeschickt werden?

Grundsätzlich ja, aber nur mit ausdrücklicher Einwilligung und nicht in der ersten Fassung. Bilder aus Pflegesituationen sind heikel, das wollen wir sauber lösen statt schnell.

Was bringt es dem Pflegedienst wirtschaftlich?

Zwei Dinge: weniger Sorgenanrufe, die Zeit kosten — und ein Satz im Erstgespräch, den kaum ein Wettbewerber sagen kann: Wir schreiben Ihnen jede Woche, wie es Ihrer Mutter geht.

Pilotphase

Wir suchen Pflegedienste, die mit uns testen.

Kein Vertrag, keine Kosten, keine Verpflichtung. Du bekommst das Werkzeug als Erster und bestimmst mit, was zuerst gebaut wird. Wir bekommen ehrliches Feedback aus der Praxis — das ist mehr wert als jede Marktforschung.

Erst reden, dann bauen

Ein Telefonat, in dem du erzählst, wo es bei euch wirklich klemmt.

Gespräch vereinbaren

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